Alle Vorteile von Nordic Walking Fitness erhalten Sie nur bei richtiger Anwendung.
Deswegen ist es so wichtig von Anfang an die richtige Technik zu erlernen, damit sich Fehler erst gar nicht verfestigen können.
Termine
Kurs 1: Montag, 9.00 - 10.30 Uhr
23. April 2012 bis 16. Juli 2012
und
Kurs 2: Freitag, 9.00 Uhr - 10.30 Uhr
27. April 2012 bis 20. Juli 2012
10 mal 90 Minuten
120,00 Euro
Der Kurs wird vorraussichtlich von den Krankenkassen bezuschußt.
Nordic Walking als aktive Gesundheitsstrategie
Nordic Walking kann das ganze Jahr über betrieben werden und führt zu einer besseren Lebensqualität.
Die Nordic Walking Diagoaltechnik ist dem Bewegungsablauf von "Langlauf" sehr ähnlich.
Man läuft sanft und dadurch ohne Stoßbelastungen, wobei die Bein-, Arm- und Rumpfmuskulatur gleichzeitig trainiert wird. Es wird nicht nur die Muskulatur gestärkt sondern das Herz-Kreislauf-System effektiv trainiert.
Nordic Walking ist bewiesenermaßen fast doppelt so effektiv wie normales Walking ohne Stöcke. Durch die zusätzliche Arm-Stockarbeit wird der gesamte Muskelapparat beansprucht.
Die Ausrüstung
Nordic Walking Stöcke brauchen Sie sich nicht zu kaufen,
ich habe für Sie verschiedene Leihstöcke zur Auswahl, diese können Sie dann bequem ausprobieren.
Nordic Walking /Laufschuhe sollten Profil haben und Stabilität bieten. Membranfunktion wäre von Vorteil. Mindestens wasserabweisend sollten die Schuhe sein, damit man wenn es durch Wiesen und Felder geht nicht gleich nasse Füße bekommt.
Die Funktionsbekleidung sollte ebenfalls eine Membranfunktion bieten und eine gute Passform (Dehnbarkeit) haben, damit es nicht zu Scheuerstellen kommt. Winter- und Sommerkleidung wird benötigt, wenn man Nordic Walking das ganze Jahr über betreiben will. Signalwirkung der Bekleidung ist wichtig.
Eine Hüfttasche bzw. ein Rucksack sollte mitgeführt werden, um Getränke (Trinksystem) Handy, Verbandsmittel Glukose und Müsliriegel, Taschentücher und sonstiges dabei zu haben.
Beim Kurs genügen die Getränke, da der Trainer den Rest mit sich führt.
Ablauf einer Stunde
Warm up (Kräftigung und Erwärmung): Physisches Bereitmachen und mentale Einstimmung
Hintergrund: Kreislauf und Stoffwechsel werden angeregt; zunehmender Bedarf an Sauerstoff in den Muskeln führt zu einer gesteigerten Herztätigkeit, die wiederum transportiert das mit Sauerstoff angereicherte Blut schneller zu den beanspruchten Muskeln, die Muskulatur wird besser durchblutet, die Körpertemperatur gesteigert. Durch die Lockerung der Muskelfasern, Sehnen und Bänder verbessert sich die Flexibilität und dient der Verletzungsprophylaxe.
Erlernen des Bewegungsablaufes in Stufen.
Hintergrund: Die Muskelmasse wird gegen Ende des dritten Lebensjahrzehnts vom Körper abgebaut (alle zehn Jahre ca. 3 Kilo). Die Folge. Das Bindegewebe verliert an Festigkeit, die Haut wird faltig und runzlig. Eine starke Muskulatut unter der Haut hält die Züge länger glatt und frisch.
Weniger Muskelmasse bedeutet einen geringeren Energiebedarf => bei gleichbleibender Kalorienzufuhr setzt der Körper zusehends mehr Fettmasse an.
Die Fähigkeit des Körpers zur Sauerstoffaufnahme ist herabgesetzt => der bereitgestelte Sauerstoff kann nicht mehr optimal genutzt werden.
Das Nordic Walking Training fördert über das Muskel- und Herztraining des gesamten Körpers, die Vermehrung und Stärkung der kleinen Blutgefäße (Kapillaren) und damit die Sauerstoffversorgung des Körpers. => das Immunsystem wird gestärkt, Bluthochdruck und Durchblutungstörungen werden vorgebeugt, die Blut- und Körperfettwerte tendieren zu besseren Werten, ein starkes Muskelkorsett schützt vor Knochenbrüchen, Fehlbelastungen und schafft zusätzliche Stabilität.
Korrektur: Beobachten - Beurteilen - Beraten
Cool down (Abwärmen): Lockeres Walken und Dehnen zum Ausklang
Hintergrund:
Die Pulsfrequenz und die Körpertemperatur werden langsam gesenkt, Körper kommt zur Ruhe, so wird das Absacken des Blutes in die Blutgefäße der Oberschenkelmuskulatur verhindert. Die häufigste Ursache für Schwindelanfälle ist der plötzliche Stillstand beim Ausdauertraing, verursacht durch einen kurzfristigen Blut- und Sauerstoffmangel im Gehirn.
Die Abfallprodukte des Muskelstoffwechsels werden abgebaut.
Die nötige Erholungsphase (Regeneration) wird verkürzt.
Die Herz-Kreislauf-Regulation normalisiert sich.
Das Sauerstoffgesättigte Blut durchfließt die Muskulatur.
Mentale Vorbereitung für den Stundenausklang.
Lockerung und Entspannung der meist beanspruchten Muskelgruppen und die Erhaltung der Beweglichkeit (Stretching)